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Intensive Trauerkultur leben

Tod als Zeichen der Vergänglichkeit

„Ramme einen Pfahl in die dahinschießende Zeit.“ Dieses Zitat von Günter Kunert macht das Gefühlsleben greifbar, das Menschen bewegt, die Abschied von einem lieben Menschen nehmen müssen. Tod, Trauer und Abschied nehmen sind zentrale Orientierungspunkte unseres Handelns – ihre Bewältigung ist uns eine Herzensangelegenheit. Um diesem Anliegen bestmöglich nachkommen zu können, haben wir im Krematorium Siegen den Bereich der Trauerkultur etabliert. Auf der Grundlage unserer Erfahrung gestalten unsere Mitarbeiter dieses Aufgabengebiet mit großer Empathie und Ehrfurcht vor den Verstorbenen und Hinterbliebenen. Gemeinsame Impulse, unterschiedliche Trauerverständnisse und individuelle Erfahrungen haben dazu geführt, dass wir eine tragfähige Trauerphilosophie entwickeln konnten.

Mit Würde und Respekt arbeiten wir täglich daran, dass diese Philosophie der Trauer lebendig und die Möglichkeit der Weiterentwicklung bestehen bleiben. Der intensive Austausch mit anderen und das Zwiegespräch über tabubehaftete Themen wie Tod und den Schmerz des Abschiednehmens unterstützt Trauernde und zeigt, dass wir für sie da sind. Die Beschäftigung mit dem Tod lässt die Erkenntnis reifen, dass er unausweichliches Schicksal für uns alle ist. Der Tod ist das Zeichen unserer Vergänglichkeit und markiert das Ende unseres irdischen Lebens. Für die Hinterbliebenen bedeutet diese schmerzliche Wirklichkeit einen tiefen Einschnitt in das Leben. Unerschütterliche Liebe lässt den Verstorbenen weiterleben. Der Tod markiert lediglich den Übergang in ein anderes Dasein und ist nicht länger ein aussichtsloser Endpunkt. Im Gegenteil: Er ist der Beginn einer veränderten Begegnung mit dem Verstorbenen.

Sven Weber +49 271 313 9028sven.weber@krematorium-siegen.de

Blick auf die Stadt Siegen:

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